Was ist eine Gebärmuttersenkung (Descensus uteri)? |
Die Gebärmutter befindet sich im kleinen Becken. Durch eine Konstruktion aus Bindegewebe und Beckenbodenmuskulatur wird sie in ihrer Lage gehalten. Versagt der Halteapparat seine Dienste, sinkt die Gebärmutter nach unten, in schweren Fällen kann sie ganz oder teilweise aus der Scheide herausrutschen. Man spricht dann von einem Gebärmuttervorfall (Uterusprolaps).
Symptome |
Die Nachbarschaft der Gebärmutter zu Blase und Darm, führt bei einer Gebärmuttersenkung zu unangenehmen Begleiterscheinungen, die sich natürlich auf das Beschwerdebild auswirken.
Durch den Druck auf die Harnblase entsteht das Gefühl, ständig zur Toilette gehen zu müssen. Im Extremfall kommt es zu Inkontinenz. Kann die Harnblase auf Grund der gesenkten Gebärmutter nicht vollständig entleert werden, dann führt der verbleibende Resturin häufig zu Blasenentzündungen. Beim Darm ist es nicht viel anders: Es entsteht ein Druck- und Fremdkörpergefühl sowie der Reiz zur Stuhlentleerung. Manchmal kommt es aber auch zur Verstopfung und es bilden sich Hämorrhoiden.
Grundsätzlich gilt: Die Beschwerden variieren je nach Grad der Absenkung, aber auch nach Empfindlichkeit der jeweiligen Patientin. Was die eine bereits stört, ist der anderen kaum einen Gedanken wert. Eine leichte Senkung der Gebärmutter verursacht ein Druck- und Senkungsgefühl in der Scheide. Bei körperlicher Belastung können Rückenschmerzen hinzukommen. Das liegt am Zug, den die Gebärmutter auf den Halteapparat ausübt. Zerrt die Gebärmutter an alten Narben oder Verwachsungen werden die Schmerzen besonders stark.
Bei weiter fortgeschrittener Absenkung des Organs, wird es im Scheideneingang zunehmend sichtbar. Der Scheideneingang weitet sich. Hierdurch und auch durch das teilweise Austreten von Teilen der Scheide kommt das Scheidenmilieu aus dem Gleichgewicht, Entzündungen werden begünstigt. Reibung an den austretenden Organen verursacht Druckgeschwüre und blutigen Ausfluss. Hinter einem solchen Druckgeschwür kann sich auch ein bösartiger Tumor verbergen.
Durch den Druck auf die Harnblase entsteht das Gefühl, ständig zur Toilette gehen zu müssen. Im Extremfall kommt es zu Inkontinenz. Kann die Harnblase auf Grund der gesenkten Gebärmutter nicht vollständig entleert werden, dann führt der verbleibende Resturin häufig zu Blasenentzündungen. Beim Darm ist es nicht viel anders: Es entsteht ein Druck- und Fremdkörpergefühl sowie der Reiz zur Stuhlentleerung. Manchmal kommt es aber auch zur Verstopfung und es bilden sich Hämorrhoiden.
Grundsätzlich gilt: Die Beschwerden variieren je nach Grad der Absenkung, aber auch nach Empfindlichkeit der jeweiligen Patientin. Was die eine bereits stört, ist der anderen kaum einen Gedanken wert. Eine leichte Senkung der Gebärmutter verursacht ein Druck- und Senkungsgefühl in der Scheide. Bei körperlicher Belastung können Rückenschmerzen hinzukommen. Das liegt am Zug, den die Gebärmutter auf den Halteapparat ausübt. Zerrt die Gebärmutter an alten Narben oder Verwachsungen werden die Schmerzen besonders stark.
Bei weiter fortgeschrittener Absenkung des Organs, wird es im Scheideneingang zunehmend sichtbar. Der Scheideneingang weitet sich. Hierdurch und auch durch das teilweise Austreten von Teilen der Scheide kommt das Scheidenmilieu aus dem Gleichgewicht, Entzündungen werden begünstigt. Reibung an den austretenden Organen verursacht Druckgeschwüre und blutigen Ausfluss. Hinter einem solchen Druckgeschwür kann sich auch ein bösartiger Tumor verbergen.
Ursachen |
Die Ursachen einer Gebärmuttersenkung sind vielfältiger Natur. Eine geringe Gebärmuttersenkung findet sich bei fast jeder Frau, die ein Kind zur Welt gebracht hat.
Damit wäre ein Auslöser des Problems bereits angesprochen. Die Belastungen, die eine Geburt mit sich bringt – vor allem die Geburt eines ungewöhnlich großen Kindes, von Mehrlingen oder zu schnell aufeinander folgender Kindersegen bergen die Gefahr, dass der Beckenboden nachhaltig geschädigt wird. Das gleiche gilt für einen Dammriss und eine mangelhafte Rückbildung der Geschlechtsorgane im Wochenbett. Allerdings trägt nicht jede Frau, auf die einer der genannten Faktoren zutrifft, das gleiche Risiko. In der Regel müssen mehrere Dinge zusammen kommen, um eine Gebärmuttersenkung hervorzurufen. So begünstigt eine angeborene Bindegewebsschwäche die Entwicklung einer Senkung, während Frauen mit einer gesunden und trainierten Muskulatur eine Senkung weniger befürchten müssen. Auch das Heben und Tragen schwerer Lasten kann bei erblich vorbelasteten Frauen eine Senkung fördern.
Die angeborene Bindegewebsschwäche allein ist jedoch erst nach den Wechseljahren als Risikofaktor für eine Senkung anzusehen.
Ein weiterer Auslöser für die Erkrankung ist Übergewicht. Zu viele Pfunde auf den Rippen und den Hüften haben die Überdehnung und Erschlaffung der Bauchdeckenmuskulatur zur Folge. Schlaffe gerade und schräge Bauchmuskeln verändern die Druckverhältnisse im Körperinneren. Das fördert die Senkung der Eingeweide und verstärkt damit die Belastung auf die Beckenbodenmuskulatur.
Schließlich können auch angeborene Lageunregelmäßigkeiten eine Senkung der Gebärmutter verursachen.
Damit wäre ein Auslöser des Problems bereits angesprochen. Die Belastungen, die eine Geburt mit sich bringt – vor allem die Geburt eines ungewöhnlich großen Kindes, von Mehrlingen oder zu schnell aufeinander folgender Kindersegen bergen die Gefahr, dass der Beckenboden nachhaltig geschädigt wird. Das gleiche gilt für einen Dammriss und eine mangelhafte Rückbildung der Geschlechtsorgane im Wochenbett. Allerdings trägt nicht jede Frau, auf die einer der genannten Faktoren zutrifft, das gleiche Risiko. In der Regel müssen mehrere Dinge zusammen kommen, um eine Gebärmuttersenkung hervorzurufen. So begünstigt eine angeborene Bindegewebsschwäche die Entwicklung einer Senkung, während Frauen mit einer gesunden und trainierten Muskulatur eine Senkung weniger befürchten müssen. Auch das Heben und Tragen schwerer Lasten kann bei erblich vorbelasteten Frauen eine Senkung fördern.
Die angeborene Bindegewebsschwäche allein ist jedoch erst nach den Wechseljahren als Risikofaktor für eine Senkung anzusehen.
Ein weiterer Auslöser für die Erkrankung ist Übergewicht. Zu viele Pfunde auf den Rippen und den Hüften haben die Überdehnung und Erschlaffung der Bauchdeckenmuskulatur zur Folge. Schlaffe gerade und schräge Bauchmuskeln verändern die Druckverhältnisse im Körperinneren. Das fördert die Senkung der Eingeweide und verstärkt damit die Belastung auf die Beckenbodenmuskulatur.
Schließlich können auch angeborene Lageunregelmäßigkeiten eine Senkung der Gebärmutter verursachen.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |
Wen das Druckgefühl im Unterleib stört, der sollte seinen Arzt aufsuchen. Es gibt einige Maßnahmen, die die Symptome lindern können. Das ist umso wichtiger, je massiver die Probleme sind: Schließlich können Beschwerden wie Inkontinenz das Wohlbefinden nachhaltig einschränken. Schamgefühl ist zwar verständlich aber absolut nicht angebracht.
Wenn es zu Blutungen kommt, ist der Besuch beim Arzt absolut unumgänglich, denn nun muss geklärt werden, inwieweit ein Druckgeschwür oder bösartig entartete Zellen die Auslöser sind.
Wenn es zu Blutungen kommt, ist der Besuch beim Arzt absolut unumgänglich, denn nun muss geklärt werden, inwieweit ein Druckgeschwür oder bösartig entartete Zellen die Auslöser sind.
Diagnose |
Zunächst einmal wird Ihr Arzt Sie nach Ihren Symptomen fragen. Da sie sehr charakteristisch sind, hegt er vermutlich bereits nach der Erhebung der Krankengeschichte den richtigen Verdacht.
Dennoch muss natürlich im Anschluss eine körperliche Untersuchung erfolgen. Der Gynäkologe bittet die Patientin zunächst, mit den Bauchmuskeln zu pressen: Der Harnröhrenwulst wird dadurch sichtbar. Mit Hilfe der gynäkologischen Untersuchung stellt der Arzt das Ausmaß der Senkung fest. Bei einem bestehenden Vorfall ist die Scheide herausgestülpt oder sie tritt zumindest beim Pressen aus. Die rektale Untersuchung zeigt eine möglicherweise bestehende Rektozele, also eine Ausstülpung der Wand des Mastdarms.
Dennoch muss natürlich im Anschluss eine körperliche Untersuchung erfolgen. Der Gynäkologe bittet die Patientin zunächst, mit den Bauchmuskeln zu pressen: Der Harnröhrenwulst wird dadurch sichtbar. Mit Hilfe der gynäkologischen Untersuchung stellt der Arzt das Ausmaß der Senkung fest. Bei einem bestehenden Vorfall ist die Scheide herausgestülpt oder sie tritt zumindest beim Pressen aus. Die rektale Untersuchung zeigt eine möglicherweise bestehende Rektozele, also eine Ausstülpung der Wand des Mastdarms.
Behandlung |
Die Therapie ist abhängig vom Grad der Senkung und natürlich von der Schwere der Beschwerden, die sie verursacht. Behandlungsbedarf besteht, sobald eine Senkung Probleme bereitet. Natürlich spielen bei der Wahl der Behandlung auch das Alter der Patientin, ein eventuell bestehender Kinderwunsch und die Frage nach der sexuellen Aktivität eine Rolle.
Eine leichte Senkung kann gut mit Hilfe von Beckenbodengymnastik wenn nicht gebessert so doch zumindest auf dem Status quo gehalten werden.
Stärkere Senkungsgrade zum Beispiel mit begleitender Harninkontinenz oder mit einem Teil- oder Totalvorfall machen in der Regel eine Operation unvermeidlich. Die Operation soll die tragenden Strukturen der weiblichen Genitalorgane nicht nur wiederherstellen, sondern gleichzeitig stabilisieren. Meistens erfolgt sie ohne Unterbauchschnitt. Von der Scheide aus versenkt der Operateur die ausgetretenen Genitalorgane und „rafft“ den Blasen- und den Beckenboden. Anders bei vorliegender Harninkontinenz: Hier muss die Harnblase angehoben werden und zwar über einen Unterbauchschnitt.
Besteht bei einer Patientin kein Kinderwunsch mehr, kann die Entfernung der Gebärmutter in Betracht gezogen werden. Patientinnen, die sehr alt sind und die ein erhöhtes Operationsrisiko haben, steht eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, die allerdings nur als „Notlösung“ angesehen werden kann: der operative Verschluss der Scheide.
Auch die Benutzung eines Pessars stellt nur eine Behelfsmethode dar. Ein solches Pessar besteht aus Porzellan oder Hartgummi und ist schalen-, ring- oder bügelförmig. Es wird in die Scheide eingeführt, um die Senkung der Gebärmutter abzufangen. Es nimmt lediglich eine Stützfunktion war, es ändert nichts am bestehenden Krankheitsbild. Alle sechs bis acht Wochen muss es gereinigt und neu eingelegt werden, damit es keine Entzündung verursacht. Grundsätzlich ist ein Pessar nur bei Patientinnen sinnvoll, die nicht operiert werden können.
Eine leichte Senkung kann gut mit Hilfe von Beckenbodengymnastik wenn nicht gebessert so doch zumindest auf dem Status quo gehalten werden.
Stärkere Senkungsgrade zum Beispiel mit begleitender Harninkontinenz oder mit einem Teil- oder Totalvorfall machen in der Regel eine Operation unvermeidlich. Die Operation soll die tragenden Strukturen der weiblichen Genitalorgane nicht nur wiederherstellen, sondern gleichzeitig stabilisieren. Meistens erfolgt sie ohne Unterbauchschnitt. Von der Scheide aus versenkt der Operateur die ausgetretenen Genitalorgane und „rafft“ den Blasen- und den Beckenboden. Anders bei vorliegender Harninkontinenz: Hier muss die Harnblase angehoben werden und zwar über einen Unterbauchschnitt.
Besteht bei einer Patientin kein Kinderwunsch mehr, kann die Entfernung der Gebärmutter in Betracht gezogen werden. Patientinnen, die sehr alt sind und die ein erhöhtes Operationsrisiko haben, steht eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, die allerdings nur als „Notlösung“ angesehen werden kann: der operative Verschluss der Scheide.
Auch die Benutzung eines Pessars stellt nur eine Behelfsmethode dar. Ein solches Pessar besteht aus Porzellan oder Hartgummi und ist schalen-, ring- oder bügelförmig. Es wird in die Scheide eingeführt, um die Senkung der Gebärmutter abzufangen. Es nimmt lediglich eine Stützfunktion war, es ändert nichts am bestehenden Krankheitsbild. Alle sechs bis acht Wochen muss es gereinigt und neu eingelegt werden, damit es keine Entzündung verursacht. Grundsätzlich ist ein Pessar nur bei Patientinnen sinnvoll, die nicht operiert werden können.
Komplikationen |
Die Gebärmutter kann so weit absinken, dass die Scheide und auch die Gebärmutter aus der Scheide austreten. Dies nennt man einen Gebärmutterprolaps (Gebärmuttervorfall). Man unterscheidet den Totalprolaps, bei dem Scheide wie Gebärmutter völlig nach außen gestülpt sind, und den Teilprolaps, bei dem nur ein Teil der Gebärmutter beziehungsweise der Vagina nach außen gestülpt ist.
Da die Gebärmutter in unmittelbarer Nachbarschaft zu Harnblase und Darm liegt, kann sie auch diese beiden Organe in Mitleidenschaft ziehen. Die Blase ist mit der vorderen Scheidenwand verbunden. Das führt in manchen Fällen zur Ausbildung einer so genannten Zystozele, eines Blasenvorfalls. Hierbei stülpt sich die Harnblase in die vordere Scheidenwand, manchmal mit einem Vorfall bis in den Scheideneingang oder noch weiter. Die betroffene Patientin muss deutlich häufiger zur Toilette, aber sie scheidet nur kleine Mengen Urin aus. Der in der Blase verbleibende Urin kann zu Blasenentzündungen führen.
Auch die Mastdarmvorwand kann aussacken, ist sie doch mit der hinteren Scheidenwand verbunden. Allerdings ist dieser Vorgang, auch Rektozele genannt, weitaus seltener als die Zystozele. Eine Rektozele verursacht Probleme beim Stuhlgang, denn die Kotsäule kann in der Aussackung „stecken bleiben“.
Da die Gebärmutter in unmittelbarer Nachbarschaft zu Harnblase und Darm liegt, kann sie auch diese beiden Organe in Mitleidenschaft ziehen. Die Blase ist mit der vorderen Scheidenwand verbunden. Das führt in manchen Fällen zur Ausbildung einer so genannten Zystozele, eines Blasenvorfalls. Hierbei stülpt sich die Harnblase in die vordere Scheidenwand, manchmal mit einem Vorfall bis in den Scheideneingang oder noch weiter. Die betroffene Patientin muss deutlich häufiger zur Toilette, aber sie scheidet nur kleine Mengen Urin aus. Der in der Blase verbleibende Urin kann zu Blasenentzündungen führen.
Auch die Mastdarmvorwand kann aussacken, ist sie doch mit der hinteren Scheidenwand verbunden. Allerdings ist dieser Vorgang, auch Rektozele genannt, weitaus seltener als die Zystozele. Eine Rektozele verursacht Probleme beim Stuhlgang, denn die Kotsäule kann in der Aussackung „stecken bleiben“.
Prävention |
Die Gefahr, dass der Beckenboden bei der Geburt eines Kindes nachhaltig geschädigt wird, lässt sich mit Hilfe eines zur rechten Zeit vorgenommenen Dammschnitts verringern. Schwere Rissverletzungen lassen sich durch Medikamente, die die Muskeln entspannen, zum Teil vermeiden.
Was kann ich selbst tun? |
Eine ausgewogene Ernährung ist schon ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn Übergewicht wie auch extreme Abmagerung fördern erwiesenermaßen die Senkung der weiblichen Geschlechtsorgane. Kommt dann noch genug Bewegung hinzu, freut sich Ihr Körper! Schwimmen, Gymnastik oder Wandern bringen Sie in Schwung und stärken die Muskulatur – auch im Beckenboden. Zusätzlich lässt sich die Beckenbodenmuskulatur mit Hilfe gezielter Übungen trainieren. Das schützt nicht nur vor einer Senkung, das bessert sogar eine bereits eingetretene Senkung.
Werdende Mütter sollten zudem zum Schwangerenturnen im Rahmen der Geburtsvorbereitung gehen.
Werdende Mütter sollten zudem zum Schwangerenturnen im Rahmen der Geburtsvorbereitung gehen.