Was sind Chlamydien? |
Hinter dem Begriff Chlamydien verbirgt sich eine Bakterienart, die nur in Wirtszellen überleben kann. Man unterscheidet drei für den Menschen krankheitserregende Spezies: Chlamydia trachomatis, Chlamydia pneumoniae und Chlamydia psittaci. Je nach Untergruppe rufen die Bakterien verschiedene Krankheitsbilder hervor.
Infektionen mit Chlamydien trachomatis zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen des Urogenitaltraktes weltweit. Frauen wie Männer sind von ihr betroffen. Die kugelförmigen Mikroben wandern über den sexuellen Kontakt von Mensch zu Mensch und befallen Geschlechts- beziehungsweise Harnorgane.
Chlamydia trachomatis ist daneben auch Auslöser von Lungenentzündungen bei Neugeborenen und von einer entzündlichen Augenentzündung, dem vor allem in tropischen und subtropischen Ländern vorkommenden so genannten Trachom.
Chlamydien der Unterart Chlamydia pneumoniae können Lungenentzündungen (atypische Pneumonien) auslösen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) hervorrufen. Innerhalb der Normalbevölkerung besteht eine hohe Durchseuchung, die bis zu 70 Prozent betragen kann. In der letzten Zeit ist Chlamydia pneumoniae wegen der fraglichen Beteiligung an der Entstehung der Arteriosklerose und eventuell an bestimmten neurologischen Erkrankungen in der Diskussion.
Der Erreger mit dem Namen Chlamydia psittaci verursacht die so genannte Papageienkrankheit (Ornithose), die einer Lungenentzündung ähnelt.
Infektionen mit Chlamydien trachomatis zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen des Urogenitaltraktes weltweit. Frauen wie Männer sind von ihr betroffen. Die kugelförmigen Mikroben wandern über den sexuellen Kontakt von Mensch zu Mensch und befallen Geschlechts- beziehungsweise Harnorgane.
Chlamydia trachomatis ist daneben auch Auslöser von Lungenentzündungen bei Neugeborenen und von einer entzündlichen Augenentzündung, dem vor allem in tropischen und subtropischen Ländern vorkommenden so genannten Trachom.
Chlamydien der Unterart Chlamydia pneumoniae können Lungenentzündungen (atypische Pneumonien) auslösen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) hervorrufen. Innerhalb der Normalbevölkerung besteht eine hohe Durchseuchung, die bis zu 70 Prozent betragen kann. In der letzten Zeit ist Chlamydia pneumoniae wegen der fraglichen Beteiligung an der Entstehung der Arteriosklerose und eventuell an bestimmten neurologischen Erkrankungen in der Diskussion.
Der Erreger mit dem Namen Chlamydia psittaci verursacht die so genannte Papageienkrankheit (Ornithose), die einer Lungenentzündung ähnelt.
Symptome |
Viele Menschen spüren nichts von ihrer Infektion mit der Chlamydia trachomatis. Das macht sie so tückisch. Bei zirka 75 Prozent der Frauen und 50 Prozent der betroffenen Männer finden sich nur geringfügige bis gar keine Anzeichen einer Erkrankung.
Die Beschwerden durch die Chlamydia trachomatis beginnen ungefähr ein bis drei Wochen nach der Ansteckung. Wenn es bei Männern zu Beschwerden kommt, dann ist meistens die Harnröhre entzündet. Dies führt zu Schwierigkeiten beim Urinieren, das mit einem ziehenden Schmerz verbunden ist. Es tritt schleimig-eitriger Ausfluss aus, es juckt und brennt.
Frauen klagen meist über starken Ausfluss. Es juckt und brennt beim Wasserlassen. Wenn die Infektion über Harnröhre und Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle und die Eileiter aufsteigt, kann es zu einer Infektion im Becken beziehungsweise an Eileitern und Eierstöcken kommen. Die Patientin bekommt in der Regel Fieber und starke Bauchschmerzen.
Neben der Chlamydien-Infektion der Genitalien kann Chlamydia trachomatis auch eine Bindehautentzündung (Trachom) auslösen, die einhergeht mit Lichtscheu, Tränenfluss und Druckgefühl im Auge.
Die Unterart Chlamydia pneumoniae hingegen ruft in erster Linie Atemwegsinfektionen hervor. Symptomatisch ist eine Halsentzündung mit trockenem Reizhusten oder, bei einer Beteiligung der unteren Atemwege, eine untypisch verlaufende Lungenentzündung mit Husten und leicht erhöhten Körpertemperaturen. Die sehr seltene Papageienkrankheit (Ornithose) durch Chlamydia psittaci führt nach einer Inkubationszeit von ein bis drei Wochen zunächst zu grippeähnlichen Symptomen.
Die Beschwerden durch die Chlamydia trachomatis beginnen ungefähr ein bis drei Wochen nach der Ansteckung. Wenn es bei Männern zu Beschwerden kommt, dann ist meistens die Harnröhre entzündet. Dies führt zu Schwierigkeiten beim Urinieren, das mit einem ziehenden Schmerz verbunden ist. Es tritt schleimig-eitriger Ausfluss aus, es juckt und brennt.
Frauen klagen meist über starken Ausfluss. Es juckt und brennt beim Wasserlassen. Wenn die Infektion über Harnröhre und Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle und die Eileiter aufsteigt, kann es zu einer Infektion im Becken beziehungsweise an Eileitern und Eierstöcken kommen. Die Patientin bekommt in der Regel Fieber und starke Bauchschmerzen.
Neben der Chlamydien-Infektion der Genitalien kann Chlamydia trachomatis auch eine Bindehautentzündung (Trachom) auslösen, die einhergeht mit Lichtscheu, Tränenfluss und Druckgefühl im Auge.
Die Unterart Chlamydia pneumoniae hingegen ruft in erster Linie Atemwegsinfektionen hervor. Symptomatisch ist eine Halsentzündung mit trockenem Reizhusten oder, bei einer Beteiligung der unteren Atemwege, eine untypisch verlaufende Lungenentzündung mit Husten und leicht erhöhten Körpertemperaturen. Die sehr seltene Papageienkrankheit (Ornithose) durch Chlamydia psittaci führt nach einer Inkubationszeit von ein bis drei Wochen zunächst zu grippeähnlichen Symptomen.
Ursachen |
Chlamydien lösen Infektionen aus. Die Bakterien der Unterart Chlamydia trachomatis werden zum einen über den ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen und lösen eine Chlamydien-Infektion der Genitalien aus. Als besonders gefährdet gelten Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern, die auf „Safer-Sex“ verzichten.
Zum anderen führt die Chlamydia trachomatis auf Grund einer Übertragung durch Tröpfchen von Auge zu Finger zu Auge zu einer Augenentzündung (Trachom). Infektionsherde sind Handtücher, Bettwäsche, verunreinigte Kleider oder Fliegen.
Die Übertragung der Chlamydia pneumoniae, die meist leicht verlaufende, dafür aber nicht selten langwierige Infekte der Atmungsorgane verursacht, erfolgt ebenfalls durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Die durch Chlamydia psittaci ausgelöste Papageienkrankheit hingegen wird durch den Kot erkrankter Papageien und anderer Vögel übertragen. Mit dem Einatmen infizierten Staubs gelangen die Erreger in die Atemwege des Menschen und vermehren sich dort.
Zum anderen führt die Chlamydia trachomatis auf Grund einer Übertragung durch Tröpfchen von Auge zu Finger zu Auge zu einer Augenentzündung (Trachom). Infektionsherde sind Handtücher, Bettwäsche, verunreinigte Kleider oder Fliegen.
Die Übertragung der Chlamydia pneumoniae, die meist leicht verlaufende, dafür aber nicht selten langwierige Infekte der Atmungsorgane verursacht, erfolgt ebenfalls durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Die durch Chlamydia psittaci ausgelöste Papageienkrankheit hingegen wird durch den Kot erkrankter Papageien und anderer Vögel übertragen. Mit dem Einatmen infizierten Staubs gelangen die Erreger in die Atemwege des Menschen und vermehren sich dort.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |
Sobald Sie Beschwerden verspüren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Da die Erkrankung mitunter keine spürbaren Symptome hinterlässt, sollten Sie auch bei wenig ausgeprägter Symptomatik und wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, den Arztbesuch nicht scheuen. Auf Grund der möglichen Folgen und Komplikationen sollten Chlamydien-Infektionen ernst genommen und behandelt werden.
Diagnose |
Zunächst einmal müssen Sie beschreiben, seit wann sie unter welchen Beschwerden leiden. Aber um eine genaue Diagnose stellen zu können, nimmt der Arzt bei Verdacht auf eine Chlamydien-Infektion der Genitale einen Abstrich von der Harnröhre und bei Frauen auch vom Gebärmutterhals. Nachfolgend werden die Abstriche labortechnisch untersucht. Da Chlamydien ähnliche Symptome wie Gonorrhoe (Tripper) verursachen, die Therapie beider Erkrankungen aber unterschiedlich ist, muss gesichert werden, welcher Erreger die Infektion hervorgerufen hat.
Seit einiger Zeit ist ein gentechnischer Test auf dem Markt, der im Sekret des Gebärmutterhalses der DNS (DesoxyriboNucleinSäure, der Träger der Erbinformationen) des Erregers nachspürt.
Die Diagnose der Chlamydien-Infektion kann entweder durch molekularbiologische Verfahren (PCR = Polymerase-Kettenreaktion), durch den Nachweis von Antikörpern mittels Blutuntersuchung oder über eine Erregeranzucht geführt werden. Die Kultur von Chlamydia psittaci und Chlamydia pneumoniae ist jedoch schwierig und bleibt wenigen Speziallaboratorien vorbehalten.
Dem Trachom hingegen kommt der Arzt in der Regel durch die Krankengeschichte (Anamnese) auf die Spur. Vor allem ein zurückliegender Aufenthalt in tropischen Ländern weist auf eine mögliche Infektion hin.
Seit einiger Zeit ist ein gentechnischer Test auf dem Markt, der im Sekret des Gebärmutterhalses der DNS (DesoxyriboNucleinSäure, der Träger der Erbinformationen) des Erregers nachspürt.
Die Diagnose der Chlamydien-Infektion kann entweder durch molekularbiologische Verfahren (PCR = Polymerase-Kettenreaktion), durch den Nachweis von Antikörpern mittels Blutuntersuchung oder über eine Erregeranzucht geführt werden. Die Kultur von Chlamydia psittaci und Chlamydia pneumoniae ist jedoch schwierig und bleibt wenigen Speziallaboratorien vorbehalten.
Dem Trachom hingegen kommt der Arzt in der Regel durch die Krankengeschichte (Anamnese) auf die Spur. Vor allem ein zurückliegender Aufenthalt in tropischen Ländern weist auf eine mögliche Infektion hin.
Behandlung |
Bei einer Chlamydien-Infektion mit dem Erreger Chlamydia trachomatis ist zunächst einmal eines wichtig: Damit es zu keinem „Ping-Pong-Effekt“ kommt, müssen Ihre Partnerin beziehungsweise Ihr Partner gleichzeitig mit Ihnen untersucht und behandelt werden. Wird also bei Ihnen eine Chlamydien-Infektion diagnostiziert, sagen Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner bitte umgehend Bescheid, damit sie/er sich schnellstmöglich therapieren lassen kann. Sonst übertragen Sie sich den Erreger gegenseitig immer wieder neu.
Die Behandlung der Infektion besteht in der Gabe von Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline über eine Woche bis hin zu zehn Tagen. Schwangere, die keine Tetrazykline einnehmen dürfen, erhalten Erythromycin.
Mit entsprechenden Antibiotika lässt sich auch eine durch Chlamydia trachomatis ausgelöste Augenentzündung gut behandeln. Bei Nichtbehandlung führt sie zur Erblindung.
Antibiotika gelten ebenfalls bei der Behandlung einer Infektion durch Chlamydia pneumoniae und durch Chlamydia psittaci als Mittel der ersten Wahl. Die Dosierung und Dauer ist von der Art der Infektion und der verwendeten Antibiotika abhängig.
Die Behandlung der Infektion besteht in der Gabe von Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline über eine Woche bis hin zu zehn Tagen. Schwangere, die keine Tetrazykline einnehmen dürfen, erhalten Erythromycin.
Mit entsprechenden Antibiotika lässt sich auch eine durch Chlamydia trachomatis ausgelöste Augenentzündung gut behandeln. Bei Nichtbehandlung führt sie zur Erblindung.
Antibiotika gelten ebenfalls bei der Behandlung einer Infektion durch Chlamydia pneumoniae und durch Chlamydia psittaci als Mittel der ersten Wahl. Die Dosierung und Dauer ist von der Art der Infektion und der verwendeten Antibiotika abhängig.
Komplikationen |
Wird eine Infektion mit Chlamydien nicht behandelt, kann sie sich weiter ausbreiten. Bei Frauen kann es bei einer urogenitalen Infektion mit Chlamydien als Spätfolge zu einer Entzündung des Unterleibs kommen. Unter Umständen haben diese auch Verklebungen zur Folge, die wiederum zur Unfruchtbarkeit führen können. Zudem steigt das Risiko von ektopen Schwangerschaften, also Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter (zum Beispiel in Eileiter oder Bauchhöhle). Durch Schleimhautveränderungen oder -defekte infolge einer Chlamydien-Infektion besteht bei den Patientinnen darüber hinaus ein deutlich erhöhtes Risiko, sich mit HIV anzustecken.
Schwangere, die unter einer Chlamydien trachomatis-Infektion leiden, haben häufiger Frühgeburten sowie einen vorzeitigen Fruchtblasensprung und können bei der Geburt ihr Baby infizieren. Das Neugeborene trägt meistens eine Augeninfektion davon, nur in seltenen Fällen eine Lungenentzündung.
Chlamydien trachomatiskönnen vor allem bei jungen Männern die so genannte Reiter-Krankheit auslösen. Diese Sonderform der „reaktiven Arthritis", also einer Gelenkentzündung, kommt aber glücklicherweise recht selten vor. Fuß- und Kniegelenke schwellen an. Harnwege und Augen sind entzündet. Auf den Schleimhäuten und der Haut entwickelt sich Ausschlag. Männer entwickeln als Komplikation einer Chlamydien-Infektion der Genitalien häufig zudem Entzündungen der Prostata und der Nebenhoden.
Eine Infektion mit Chlamydia pneumoniae kann bei Nichtbehandlung unter Umständen schwerwiegende Spätfolgen haben. Genannt seien zum Beispiel chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen und infektionsbedingtes Asthma. Daneben wird in der Fachwelt aktuell eine ursächliche Beteiligung der Erreger an Sarkoidose, Atherosklerose, akutem Myokardinfarkt, Schlaganfall, multipler Sklerose und dem Alzheimer Syndrom diskutiert.
Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig mit Antibiotika behandelt, kann es bei einer Infektion mit Chlamydia psittaci ebenfalls zu einer untypisch verlaufenden Lungenentzündung kommen, die nicht selten lebensbedrohlich ist.
Schwangere, die unter einer Chlamydien trachomatis-Infektion leiden, haben häufiger Frühgeburten sowie einen vorzeitigen Fruchtblasensprung und können bei der Geburt ihr Baby infizieren. Das Neugeborene trägt meistens eine Augeninfektion davon, nur in seltenen Fällen eine Lungenentzündung.
Chlamydien trachomatiskönnen vor allem bei jungen Männern die so genannte Reiter-Krankheit auslösen. Diese Sonderform der „reaktiven Arthritis", also einer Gelenkentzündung, kommt aber glücklicherweise recht selten vor. Fuß- und Kniegelenke schwellen an. Harnwege und Augen sind entzündet. Auf den Schleimhäuten und der Haut entwickelt sich Ausschlag. Männer entwickeln als Komplikation einer Chlamydien-Infektion der Genitalien häufig zudem Entzündungen der Prostata und der Nebenhoden.
Eine Infektion mit Chlamydia pneumoniae kann bei Nichtbehandlung unter Umständen schwerwiegende Spätfolgen haben. Genannt seien zum Beispiel chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen und infektionsbedingtes Asthma. Daneben wird in der Fachwelt aktuell eine ursächliche Beteiligung der Erreger an Sarkoidose, Atherosklerose, akutem Myokardinfarkt, Schlaganfall, multipler Sklerose und dem Alzheimer Syndrom diskutiert.
Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig mit Antibiotika behandelt, kann es bei einer Infektion mit Chlamydia psittaci ebenfalls zu einer untypisch verlaufenden Lungenentzündung kommen, die nicht selten lebensbedrohlich ist.
Prävention |
Die beste Vorbeugung von Chlamydien-Infektionen der Genitalien ist „Safer-Sex“, das gilt für Chlamydien wie für alle anderen über den Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheiten.
Um ein Neugeborenes zu schützen, sollten sich Schwangere zudem auf eine Chlamydien-Infektion untersuchen lassen. Eine bestehende Infektion sollte behandelt werden, um die Gefahr einer Ansteckung während der Geburt zu vermeiden.
Von der Papageienkrankheit (Chlamydia psittaci-Infektion) sind vor allem Vogelzüchter betroffen, aber auch Vogelhalter kann es erwischen.Daher ist es wichtig, dass ein Vogel, den Sie sich zu Hause halten, durch einen Fußring gekennzeichnet ist und von einem seriösen Züchter stammt. Illegal importierte Tiere könnten Träger des Krankheitserregers sein.
Infizierte Vögel (zum Beispiel Wellensittiche und Papageien) machen möglicherweise keinen kranken Eindruck. Doch sie scheiden die Bakterien aus. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie keinen Käfigstaub einatmen, da die Erreger dort lange überleben können.
Um ein Neugeborenes zu schützen, sollten sich Schwangere zudem auf eine Chlamydien-Infektion untersuchen lassen. Eine bestehende Infektion sollte behandelt werden, um die Gefahr einer Ansteckung während der Geburt zu vermeiden.
Von der Papageienkrankheit (Chlamydia psittaci-Infektion) sind vor allem Vogelzüchter betroffen, aber auch Vogelhalter kann es erwischen.Daher ist es wichtig, dass ein Vogel, den Sie sich zu Hause halten, durch einen Fußring gekennzeichnet ist und von einem seriösen Züchter stammt. Illegal importierte Tiere könnten Träger des Krankheitserregers sein.
Infizierte Vögel (zum Beispiel Wellensittiche und Papageien) machen möglicherweise keinen kranken Eindruck. Doch sie scheiden die Bakterien aus. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie keinen Käfigstaub einatmen, da die Erreger dort lange überleben können.
Was kann ich selbst tun? |
Gehen Sie lieber auf Nummer sicher und suchen im Zweifelsfall Ihren Arzt auf, statt eine mögliche Infektion zu verschleppen. Geben Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner Bescheid, wenn bei Ihnen Chlamydien trachomatis diagnostiziert wurden, damit sie/er sich ebenfalls rechtzeitig behandeln lassen kann.
Bei allen Infektionen mit Chlamydien gilt: Die beste Chance, chronische Krankheitsverläufe mit unter Umständen schwerwiegenden Folgeerkrankungen zu vermeiden, liegt in einer frühzeitigen effizienten Diagnostik.
Bei allen Infektionen mit Chlamydien gilt: Die beste Chance, chronische Krankheitsverläufe mit unter Umständen schwerwiegenden Folgeerkrankungen zu vermeiden, liegt in einer frühzeitigen effizienten Diagnostik.